Es war ein ganz großer Moment für Azad Ali Mirza, für seine PatInnen und natürlich für uns alle von ZUKI. Ende Jänner hat der ZUKI-Absolvent den „Next Generation Award“ in der Kategorie „Inspiration und Integration“ im Rahmen einer großen Gala in den Wiener Sophiensälen überreicht bekommen. Diese Awards wurden von „Madonna“-Herausgeberin Jenny Magin und oe24.at-Chef Niki Fellner ins Leben gerufen, um „wichtige VertreterInnen der nächsten Generation zu präsentieren und sichtbar zu machen“, wie Niki Fellner auf der Bühne sagte. Und sein Lebensweg bewegte alle Gala-Gäste sehr!
Azad hat die ersten fünf Jahre seines Lebens auf der Straße gelebt, mit seiner Mutter, die Müllsammlerin war, ist dann in das Kinderdorf von ZUKI in Kalkutta gekommen, dort hat er ein Zuhause gefunden und konnte in die Schule gehen – denn Bildung verändert alles! Heute arbeitet der 22-Jährige in Europa, bei der österreichischen Firma H S Timber im Calculation Department und macht dort Karriere. Seiner Mutter konnte er schon ein kleines Häuschen ermöglichen (das er natürlich in Raten abzahlt) und unterstützt sie auch finanziell, sodass sie nicht mehr Müll sammeln muss. Er hat auch bereits zwei ZUKI-Patenkinder übernommen.
„Azads Geschichte soll Inspiration sein, dass es sehr oft möglich ist, sich Träume zu erfüllen – mit viel Einsatz, Mut und ein bisschen Rückenwind“, sagte ZUKI-Obfrau Claudia Stöckl in ihrer Laudatio.
Danke an alle, die das ermöglicht haben – vor allem auch Azads PatInnen Ulrike Krempler, Ulrike Zotter, Sylvia Mandl und Reinhard Mayer sowie an Gerald Schweighofer, Chef von H S Timber!
(Fotos: Philipp Liparski)
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