Botschafter-Besuch im ZUKI-Village

Es war eine große Ehre für uns, dass Dr. Bernhard Wrabetz, österreichischer Botschafter in Indien, unser Projekt in Kalkutta vor kurzem besucht hat. Die achtköpfige Delegation besichtigte die Nalanda School, unsere Heime, die Küche, den großen Speisesaal, unsere Krankenstation, die Buchbinderei und Bäckerei unserer Berufsausbildung. Sehr interessiert wollte  Dr.Wrabetz viele Details rund um Organisation unseres Projekts wissen: zum Beispiel wie die Aufnahmekriterien für die Kinder lauten, welche psychischen Problemen bei den vielfach traumatisierten Kindern von der Straße und aus den Slums auftreten, was in der Bäckerei produziert wird. Besonders begeistert zeigte sich Dr. Wrabetz von unseren Berufsausbildungsklassen und unserem Konzept "Earn while you learn"- dass die Jugendlichen durch Schneiderei, Buchbinderei, Strickerei etc. am Wochenende Geld verdienen können und für die Zukunft ansparen können. Der österreichische Botschafter mailte uns dann sein sehr begeistertes Feedback, das uns natürlich besonders freut. Dr. Bernhard Wrabetz über die Hilfe aus Österreich für die indischen Kinder, die in schwierigste Verhältnisse geboren wurden: "Das ZUKI-Projekt hat mich sehr beeindruckt. Viele der Kinder sind die ersten in ihrer Familie, die eine Schule besuchen können und man sieht ihnen an, dass sie diese Chance nützen wollen. Der Enthusiasmus der Schüler und der Lehrer war ansteckend. Die Möglichkeit, auch die Grundbegriffe eines Handwerkes zu erlernen, ist ein wertvolles zusätzliches Angebot. Ein tolles Projekt, das den Kindern ein Universum neuer Möglichkeiten eröffnet." Außerdem durfte Surovi Mondal, die ja wegen ihrer Gefäßmissbildung ein halbes Jahr in Österreich war, auf Einladung des Botschafters eine Vorstellung von "The Sound of Music" in Kalkutta besuchen. Dr. Wrabetz: "Surovi hat sich besonders über den Besuch aus Österreich und den musikalischen Gruss der Wiener Sängerknaben gefreut." Wir bedanken uns für den Besuch und das Interesse.